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AlexanderVonAlexander

Klarkommen mit der Depression

depression-erding-2016Klarkommen, das Umfeld muss mit mir klarkommen aber es ist auch meist viel schwieriger das ich mit mir selbst klarkomme als das Umfeld mit mir. Du bist da mit deiner Depression in diesem beschränkten Raum gefangen, der sich Körper nennt. Weder du noch deine Depression können flüchten. Manchmal bekommt ein Ausgang und kann eine Zeitlang nach Hause dann ist es ein wenig ruhiger und gemütlicher.

Wenn die Deprie Phase da ist und zwar richtig, dann ist es kaum möglich diese Phase zu ändern. Da könnte der 1 Million Lotto Gewinn ins Haus stehen. Man würde aufmachen und sagen heute nicht.

Aber zurück zum Umfeld, was ich oft sehe ist einfach das das Umfeld eine Mischung ist aus Leuten, dass viel Mitgefühl zeigen, Leuten die gar kein Mitgefühl zeigen, Leuten die komplett überfordert sind mit der Situation und Leuten die diese Krankheit als moderne Spinnerei abtun und alles was dazugehört ins lächerliche ziehen, a la „stell dich nicht so an“ oder „reiß dich doch zusammen“ ich habe auch mal Tage an denen ich schlecht drauf bin.

Wir reden hier übrigens über eine Krankheit die viele Jahrhunderte schon alt ist. Da die Informationelle Verbreitung dieser Krankheit in Gänsefüßen voran schreitet hier noch mal die Symptome.

  • Freudlosigkeit, Energie- und Antriebsmangel
  • Schlafprobleme
  • Grübeln und Besorgnis, oft verbunden mit starken Zukunftsängsten
  • Reizbarkeit und innere Unruhe
  • Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bis hin zu Lebensüberdruss und Suizidgedanken
  • körperliche Beschwerden

Was nicht ganz einfach ist, zu lernen mit seiner Krankheit um zu gehen. Dabei gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Etwas tun was einem gut tut, darunter fallen dann

  • Musik hören,
  • Ein Entspanntes Bad
  • Auch Computerspiele können eine Erholung bieten
  • Spaziergänge oder Wandern
  • Sport

Es gibt noch einiges mehr, was nicht passieren darf. Extensive diese Dinge zu tun. Es ist kein weg sich abhängig zu machen von diesen Tätigkeiten. Da dann eine Ablenkungssucht, generiert wird. Man sollte sich hierbei eine gesunde Mischung überlegen.

Was definitiv keine Lösung ist bei Depri Phasen sich mit Alkohol zu trösten, übertriebenen Sexual Verhalten, Drogenkonsum.

Auch wenn der Konsum von manchen Cannabis Arten, zur Linderung der Depression Beschwerden führen kann. Ist es auch möglich das, die Depression verstärkt wird oder andere Psychosomatische Krankheiten auslöst. Ich kenne dazu nur wenige Fälle, aber habe gehört von Nebenwirkungen wie Angst zu ständen und Schizophrenie. Im Internet sind auch dazu zu lesen das nur bestimmte Cannabis Sorten helfen. Es gibt auch zu diesem Thema komplett unterschiedliche Studien, ich denke jedoch das hier in den nächsten Jahren sicherlich noch etwas passieren wird in der Forschung mit Cannabis als Medikament.

 

Bildnachweiss: Katharina Zwettler